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26.07.2009, 16:34 Uhr
Gottfried Ludewig in den Bundestag

Am 07. April 2003 steige ich am Bahnhof Zoo aus dem ICE.

Meinen Koffer in der rechten Hand, eine große Reisetasche in der linken – vor Augen mein in einer Woche beginnendes VWL-Studium an der Technischen Universität.

Volkswirtschaftslehre. Eine faszinierende Wissenschaft über die ganz grundlegenden ökonomischen Zusammenhänge unserer Gesellschaft, theoretisch fast so faszinierend wie die Stadt, in der ich von nun an leben werde.

Für einen Rheinländer aus Bonn ist das übrigens so eine Sache nach Berlin zu ziehen, quasi eine Gewissensfrage. Aber nach 20 wunderschönen Jahren Kindheit und Jugendzeit unter der Fuchtel meiner zwei größeren Schwestern, zog es mich einfach hierher an die Spree.

Wenig später rolle ich mit der S-Bahn in Richtung Alexanderplatz, über die Straße des 17. Juni, vorbei an Bellevue und dem Lehrter S-Bahnhof. Was für eine einmalige Stadt denke ich, und Du bist mitten drin!

Nun lebe ich – einen kleinen Studienaufenthalt in Rom mal außer Acht gelassen - seit 6 Jahren hier an der Spree. Und in diesen 6 Jahren habe ich Berlin, insbesondere Pankow, von Tag zu Tag besser kennen gelernt. An Pankow hat mich sofort die außergewöhnliche Mischung aus Ost und West fasziniert, aus jung und alt, kreativ, konservativ und generationenübergreifendem Familienleben. Hier findet sich von allem etwas, und das in malerischer Umgebung.

Was mich immer wieder beeindruckt hat, ist die Tatkraft der Berlinerinnen und Berliner. Ich glaube, genau das ist es, was mich immer mehr an diese Stadt gebunden hat. Seine Umwelt mitzugestalten, sich für andere einzusetzen und Mißstände nicht einfach hinzunehmen, das treibt auch mich an. Das war schon in der Schule so, an der Universität wurde dieses Gefühl dann noch stärker. Und genau aus diesem Grund engagiere ich mich auch gerade jetzt für Berlin. Weil ich fest davon überzeugt bin, dass diese Stadt mehr kann; daß gerade auch Pankow ein unglaubliches - ungenutztes - Potential hat.

Ich habe Berlin aber nicht nur durch meine politische Arbeit kennen gelernt, sondern vor allem durch meine Freunde, die für mich mehr als alles andere die menschliche Seite Berlins sind.

Und wie werden die nächsten Jahre in Berlin aussehen?
Was wird die Zukunft für Deutschland bringen?

Ich glaube ganz ehrlich, das wird dieses Superwahljahr entscheiden.
Und das sage ich nicht, weil ich Bundestagskandidat für Pankow bin – sondern weil ich Berliner bin – aus Überzeugung.

Gottfried Ludewig

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